An die Nazis 22.05.12
Vorweg: Klartext. Mit Leuten, die leugnen oder sogar richtig fanden, dass 6 Millionen Juden ermordet wurden, die alle Ausländer für „Untermenschen“ halten und sich selbst für eine so genannte „Herrenrasse“, rede ich nicht. Und diese Unbelehrbaren brauchen nichts weiter als die volle Härte unseres Rechtsstaates. Nein, ich möchte mit denen sprechen, die hinterher sagen: Das habe ich nicht gewollt. Das habe ich nicht gewusst. Wie meine Eltern oder meine/eure Großeltern, die Mitläufer waren und wahrscheinlich froh gewesen wären, wenn einer mal vernünftig mit ihnen gesprochen hätte.

Ich war ein Baby in den Trümmern des Zweiten Weltkrieges, 1946, der Sohn eines Mannes, der goldene, zentrale Jahre seines Lebens für den Schwachsinn, die humanistische Bankrotterklärung der NSDAP und die verabscheuungswürdigen Verbrechen des Krieges weggeschmissen hat. Ich bin der Sohn einer Mutter, die „von nichts gewusst hat“. Da komme ich her, aus der kleinen Stadt Gronau, mit damals null Durchblick - oder wollte man es auch gar nicht so genau wissen?

Den kompletten Artikel findet ihr unter www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

von Udo Lindenberg,
www.mut-gegen-rechte-gewalt.de
Foto: Mut, c

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