Mahnmal gegen Extremismus und für Demokratie 12.11.08
Wunsiedel hat ein neues Mahnmal für Demokratie und gegen rechtsextreme Bestrebungen. Am Abend des 70. Jahrestag der Reichspogromnacht wurde ein vier Meter hoher Obelisk eingeweiht.

Er steht am Hackerplatz, über den noch 2004 Neo-Nazis aus ganz Deutschland zu einem „Heß-Gedächtnis-Marsch“ zogen, ehe die vereinten Bemühungen der Wunsiedler Bürger dem braunen Spuk in ihrer Stadt ein Ende bereiteten. Maßgeblich daran beteiligt war die Wunsiedler Jugendinitiative, deren Sprecher Arno Speiser sich jetzt auch für den Obelisken einsetzte. Die Kachel-Inschriften auf der Oberfläche des Mahnmals erinnern daran, dass Frieden, Toleranz und Demokratie Werte sind, die den Bürgern nicht für Wegschauen und Nichtstun geschenkt werden. Dies, so Bürgermeister Karl-Willi Beck, zeige die Erinnerung an die Reichspogromnacht. Sie markiere einen Tag, an dem die schleichende Verachtung und Verhöhnung der Demokratie in Gewalt und Verfolgung umgeschlagen seien. Das Mahnmal wurde im wesentlichen von Spenden des Lions-Clubs, der Sparkasse Fichtelgebirge und Speisers Firma „Marketing for you“ finanziert. Dazu kamen zahlreiche weitere Sachspenden.

Weitere Bilder vom Obelisken gibts in unserer Galerie.

von Frankenpost
Foto: Gisela Totzauer

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