Ein Mahnmal gegen rechtes Gedankengut 26.09.08
Am 9. November, also zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht, wird die Wunsiedler Jugendinitiative ein weiteres Zeichen gegen den Rechtsradikalismus setzen. Beim Hackerplatz – genauer gesagt: bei der Sitzgruppe vor dem „Garten der Stadt Schwarzenberg“ – wird an diesem Tag ein vier Meter hoher Obelisk errichtet. Gestaltet aus mehreren Mosaiksteinen, sind auf diesem Obelisk Schriftzüge gegen Rechtsradikalismus und für Demokratie zu sehen. Das Mahnmal wird im Vorfeld des Vortrags von Dr. Peter Seißer eingeweiht, der am Abend des Jahrestages im Evangelischen Gemeindehaus die Ereignisse zur Pogromnacht in der Stadt Wunsiedel darstellen wird.

Der Mosaik-Obelisk stellt ein niederschwelliges Angebot zum Mitmachen dar. Bei unterschiedlichen Veranstaltungen (Jahrmarkt, Kirchenfest, Tag der Demokratie, Aktionstag gegen Rechts) hatten die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, "IHREN" Mosaikstein auf eine Seitenfläche zu legen. Die Aktion sollte Anstoß sein zum Nachdenken und eine Möglichkeit darstellen, mit den Wunsiedlerinnen und Wunsiedlern über das Thema ins Gespräch zu kommen.
Mit Hilfe von klein geschlagenen Fliesen entstanden auf einem 4 m hohen Obelisken Schriftzüge wie "Menschen für Frieden", "Vereint gegen Rassismus", "Menschen für Toleranz", "Vereint für Demokratie".

von Frankenpost, Arno Speiser

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